… hat ja das viele Arbeiten. Mann (ich) gibt viel weniger Geld in der Freizeit aus.
Ich rede von fünf Arbeitstagen in einer vier-Tage-Woche und von sechs Arbeitstagen in einer fünf-Tage-Woche. Dabei zähle ich das Wochenende nicht dazu.
Das Auffahrt- und Pfingstwochenende waren einmal mehr lerngeprägte Tage. Denn es ist gar nicht so einfach ein mehrgängiges Abendessen perfekt mit Insulin abzudecken. In einem ersten Teil mal das Wochenende von Auffahrt.
Die Menge an Kohlenhydraten die in einem Gourmetmenu steckt weiss ich nicht und möchte ich gar nicht wissen. Die Hauptsache dabei ist ja, es muss schmecken und der Blutzucker soll dabei den Spass nicht verderben. Also wie vorgehen? Ich mach das immer etwa ähnlich: Vor dem Essen messen und wenn nötig etwas Korrekturinsulin. Erst ab der Vorspeise mit Essensinsulin die geschätzten Kohlenhydraten abdecken. Bei jedem weiteren Gang (lasse auch mal einen aus, wenn ich ihn zu geringfügig einschätze) spritze ich erneut für die geschätzten Kohlenhydrate Insulin.
Am Auffahrtsdonnerstag habe ich um 16:30 Uhr den Blutzucker gemessen mit 9.9 mmol (178 mg/dl) und mit einer Einheit korrigiert. Bereits um 18:18 Uhr wurde uns die Vorspeise serviert. Erste Essens-Insulinabgabe mit 3 Einheiten. Hier gibt es Bilder des Menu um die Kohlenhydratmenge zu schätzen.
Nach dem Zwischengang habe ich 5 Einheiten Insulin gespritzt. Den Hauptgang und das Dessert habe ich nicht separat mit Insulin. Erst um 21:15 Uhr als ein rapider Anstieg sich anzubahnen drohte habe ich weitere 3 Einheiten Insulin gespritzt.

Donnerstag, 09.05.2013
Der Verlauf in der Nacht bestätigt, dass ich genau richtig gelegen bin
Am Samstag um 10:00 Uhr zeigt die Spitze das ausgiebige Frühstück an. Danach bin ich auf eine kurze Biketour gestartet welche den Blutzuckerverlauf mehr oder weniger eben verlaufen liessen.

Freitag, 10.05.2013
Am Samstag habe ich wohl das Frühstück etwas falsch eingeschätzt und am Nachmittag länger erhöhte Werte gehabt. Am Samstagabend gab es dann ein nächstes Gourmetmenu. Die Bilder sollen helfen um die Menge der Kohlenhydrate abzuschätzen. Zahlen kenne ich keine. Um 17:23 Uhr 12.7 mmol (229 mg/dl) gemessen und mit 3 Einheiten Insulin korrigiert. Während dem Mehrgänger dann zweimal 6 Einheiten Insulin gespritzt. Ausgangswert um kurz nach Mitternacht war dann 11.1 mmol/l (200 mg/dl) und zur Korrektur weitere 2 Einheiten Insulin.

Samstag, 11.05.2013
So falsch habe ich nicht kalkuliert, denn die Werte im Verlauf der Nacht waren nur an der oberen Grenze. Dafür hat dann ein weiteres ausgiebiges Frühstück (div. Brote, Zopf, Honig, Kaffee) den Blutzucker kräftig ansteigen lassen. Bis am Abend hatte ich aber den Blutzucker im Griff…

Sonntag, 12.05.2013
Eigentlich ist ein anderes Essen als üblich einfach immer ein Ausprobieren! Meine Einstellung ist immer, etwas weniger Insulin spritzen, denn Insulin nachspritzen ist angenehmer als Traubenzucker und sich hineinzustopfen