Europäische Tage des Denkmals – Stein und Beton

Die Fachstellen für Archäologie und Denkmalpflege und die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung NIKE laden Sie herzlich zu den Europäischen Tagen des Denkmals am 8. und 9. September 2012 ein. Die 19. Ausgabe ist den Kulturgütern aus Stein und Beton gewidmet. Die Schweizer Ausgabe der Denkmaltage wird an rund 270 Orten mit mehr als 900 Veranstaltungen durchgeführt.

Stein und Beton überdauern die Zeit. Die harten und witterungsbeständigen Naturmaterialien ermöglichten seit frühester Zeit die Errichtung von einzigartigen Bauten und Kunstwerken. Bereits in der Antike nutzten die Römer eine Art von Beton, genannt Opus Caementitium, um ihre Steinbauten zu festigen. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist Beton zur unerlässlichen Bausubstanz geworden. Stein- und Betonbauten prägen die Kulturlandschaft der Schweiz massgeblich.

Entdecken Sie eindrückliche Steinbrüche auf einer Wanderung von St. Gallen nach Teufen, in Promontogno oder in La Chaux-de-Fonds. Begeben Sie sich in Brugg, Windisch und Kempraten auf die Spuren römischer Steinmetz- und Baukunst. In Vallon FR zeigt sich in Form von antiken Mosaiken eine frühe künstlerische Verwendung von Stein. Burgruinen in Alberswil LU und im Fürstentum Liechtenstein führen Besuchende zurück ins Mittelalter. Im luzernischen Kloster St. Urban oder in der Synagoge Beth Yaacov in Genf stellen sich interessante bauhistorische Fragen vor einem sakralen Hintergrund. Wanderungen durch spektakuläre Berglandschaften führen Sie zu den SAC-Hütten in Kandersteg, Lenk und Vicosoprano. In Städten und Siedlungen gehen Inte- ressierte der Betonarchitektur im Ortsbild nach: Der Temple de Fontenay VD oder die Überbau- ung Telli AG zeigen das architektonische Potential des Werkstoffs auf. In Rossens FR oder im Valle di Giumaglio TI hingegen zeugen spektakuläre Staumauern von der rohen Kraft des Betons. Sie haben die Möglichkeit, Einblicke in das Handwerk eines Steinmetzes zu erhalten und der Ar- beit von Architekten an beeindruckenden Brückenkonstruktionen wie der Gmündertobelbrücke oder der Maillart-Brücke in Aarburg nachzugehen. Die Denkmaltage werfen auch ein Licht auf die Schweizer Industriekultur, welche eng mit den Materialien Stein und Beton verknüpft ist.

Ein reichhaltiges Programm. Sie können ferner Rahmenveranstaltungen wie Konzerte in Winterthur oder Basel sowie interessante Vorträge und Diskussionen besuchen. Strassen und Autobahnen wie die Transjurane A 16 oder die A 2 von Chiasso nach San Gottardo zeigen sich in einer Rundfahrt von neuen Seiten, welche den Durchfahrenden verborgen bleiben. Es werden zusätzlich in zwei Kantonen Führungen speziell für hörbehinderte Menschen angeboten. Darüber hinaus zeugen Filmvorführungen in Solothurn und eine Fotopräsentation der Gewinnerfotos des internationalen Jugend-Fotowettbewerbs EPIM/IHPE in Biel sowie das ArchitekturForum in Bern von der Vielfalt der Veranstaltungen rund um die Europäischen Tage des Denkmals.

Familienanlässe. Die Europäischen Tage des Denkmals sind eine familien- und kinderfreundliche Veranstaltung. Zahlreiche Orte bieten besondere Aktivitäten für das junge Publikum an: Ein Stadtrundgang durch die St. Alban-Vorstadt von Basel zeigt Kindern die Besonderheiten der Häuser und Gassen, in der Zuger Kirche St. Oswald gibt es Geschichten zu den steinernen Drachen und Heiligen zu erfahren und im Laténium bei Neuchâtel lassen sich prähistorische Modellhäuser basteln. [...]

Medienmitteilung

Ich werde ganz sicher daran teilnehmen und neues lernen. So auf den ersten Blick sieht es ganz danach aus als würde ich mich in Basel herumtreiben lassen :)

Ein Kommentar bei “Europäische Tage des Denkmals – Stein und Beton
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