Freude

Bild via Cevibasel

 

Am ersten Augustwochenende waren Besuchstage und viele Eltern und Verwandte kamen zu uns ins Lager nach Hochwald und genossen einen Tag im Zeltdorf.

Ich war an der Zentrale und gab Auskunft und nahm Lob entgegen :) und liess Eltern die dachten Sie können mit dem Auto bis vors Zelt des Kindes fahren wegweisen (zum Parkplatz).

Ein Lob hat mich extrem gefreut. Es kam von einem bereits ergrauten Mann (Grossvater eines Kindes im Lager) der mir freudestrahlend erzählte wie glücklich er gerade hier und jetzt sei. Und, dass wir sehr Stolz auf unsere Arbeit sein sollen/können/dürfen. Das ist nichts selbstverständliches und so. Solch ein Lob nahm ich natürlich sehr gerne entgegen.
Er wollte schon davonlaufen, also als er sich nochmals umkehrte und ergänzte: “Sie müssen wissen, ich bin in Ungarn aufgewachsen und ich habe ein einziges Zeltlager in der “Pfadi” als Kind erlebt. Nur eins.” Pause. Er holt tief Luft. “Wissen Sie, im Jahr 1942 kamen die Kommunisten und verboten die Pfadi […] und ich war seither in keinem Zeltlager mehr und finde es darum einfach überwältigend hier.” Für den Mann war es wohl auch nicht ganz so einfach darüber zu sprechen… und ich wusste auch nicht mehr als immer wieder Danke zu sagen.

Die wortwörtliche Wiedergabe bekomm ich nicht mehr hin.

2 Kommentare bei “Freude
  1. Auch wenn man wegen der Sache seine Arbeit leistet und nicht wegen des Lobes, tun solche Worte immer gut. Und sie erinnern einen auch daran, selbst nicht mit Anerkennung zu sparen, wenn man in der Teilnehmerrolle ist.

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