Calgary #1


Die erste von einigen Wochen fern der Heimat Basel ist um. Ein paar Eindrücke aus dieser Woche welche ich mir selber erhalten und auch mit dir teile möchte folgen hier.

 

Anreise

Diese verlief ziemlich unspektakulär. Nach dem Umsteigen in Frankfurt in die Air Canada-Maschine wurde, kaum war die Reiseflughöhe erreicht, 99% der Fenster verdunkelt. Geschlafen habe ich trotzdem kein bisschen. Dafür aktuelle Spielfilme angeschaut 🙂
Erst beim Anflug auf das verschneite Calgary wurde wieder Licht ins Flugzeug gelassen. Das gab immerhin noch eine kurze, dafür umso tollere Aussicht.

 

Schule

Irgendwie habe ich es hinbekommen gut genug zu sein und doch nicht zu viel Ambitionen zu zeigen so dass ich mit dem Einstiegstest schriftlich und müdlich in die „Business Class“ gekommen bin und jetzt dort am Morgen und eine Lektion am Nachmittag mit mehrheitlich formalem Englisch verbringe 🙂
In der Klasse sitzen wir Schüler alle am Computer und haben die Unterlagen digital vor uns. Zudem gibt es keine Hausaufgaben 😀

Diese Woche war Schwerpunktthema auf den Redewendungen. Da gibt es ganz tolle Redewendungen. Einige kann man eins-zu-eins in die deutsche Sprache übersetzen und bei anderen muss man Google fragen. Am besten hat mir von den vielen gehörten und gelesenen englischen Redewendungen folgende gefallen:

Close, but no cigar.Englische Redewendung

Das hat nichts mit Zigarrenrauchen zu tun, sondern heisst zu gut Deutsch einfach: „Knapp daneben ist auch vorbei.“

 

Familie

Ich habe Homestay Family als Unterkunftsart während der Schulzeit in Calgary gewählt. Das bringt mir den Vorteil ich kann neben der Schule weiterhin englisch Kommunizieren. Auch habe ich in der Woche so einige Begriffe aus dem alltäglichen Sprachgebrauch gelernt. Zum Teil halt mehr auch umgangssprachliche Wörter aber das macht gar nichts 🙂

Von der Gastfamilie bis in die Schule ist es kürzer als ich erwartet habe. Darüber bin ich richtig froh. Sprich ca. 10 Minuten mit dem Bus bis zur Zugstation und von dort weitere 15 Minuten mit dem Zug bis in die Innerstadt. Ab dort sind es keine 5 Minuten zum laufen bis zur Schule.

 

Stadt (Ausflüge, Aktivitäten)

Ja was soll ich sagen. Ich glaube am Mittwoch war es am wärmsten weil es bewölkt war… Die Tage davor und danach war es immer um die -10°C. Nach der Schule bin ich jedesmal noch etwas auf Stadtbesichtigung gewesen. So war ich am Montag als erstes bei wunderbarem Wetter auf dem Calgary Tower um mal einen überblick über die Stadt zu bekommen 😉

Dienstag und Mittwoch war ich zu Fuss zwischen den Hochhäusern und in einer Art Stadtpark unterwegs um ein Gefühl der Stadt zu bekommen.

Am Donnerstagabend hat die Schule eine Besichtigung einer Brauerei organisiert. Mehr als 45 Minuten Weg aus dem Stadtzentrum raus liegt die Big Rock Brewery. Natürlich gab es nebst der Besichtigung auch etwas für den Gaumen. Bei 16 eigenen Bieren auf den Zapfhähnen hatte es für jeden etwas darunter. So auch für mich 😀
Einige Bilder davon findest du im Facebook-Fotoalbum.

Freitags dann -20°C. Die Schule hat kurzerhand beschlossen den geplanten Stadtspaziergang abzusagen. Ich habe mich dann mit einer Schweizerin hier an der Schule trotzdem auf den Weg gemacht und es hat sich gelohnt. Kaum aus der Innerstadt raus, zuerst am Bow-River entlang (Bild unten), darüber hinweg und ein paar Treppenstufe in die Höhe gab es zur Belohnung eine wunderbare Sicht auf die Stadt (oberstes Bild). An der Sonne und mit etwas Bewegung war es dann sowieso nicht mehr so kalt.

Kaum vorstellbar, dass 2013 dieser Fluss Calgary geflutet hat so schön winterlich das hier ausschaut 🙂 #tw

Ein von Andreas Kläui (@klaeui) gepostetes Foto am

Am Samstagmorgen (Bild links), trockene -25°C, habe ich mich dann auf eine kleine Weltreise gemacht. 90 Minuten in zwei Stadtbussen ohne je dem Stadtzentrum auch nur in die nähe zu kommen bin ich vom Nordosten der Stadt nach Nordwesten gefahren zum Canada Olympic Parc. Die Heimat der Winterolympiade 1988 und der Canada’s Sports Hall of Fame, welches ich als erstes besuchte. Nachmittags habe ich mich bei etwas wärmeren Temperaturen (ca. -10°C) etwas durch Canada’s Olympic Parc bewegt. Da hätte ich quasi Skifahren, Skispringen, im Freestylepark umherfliegen, Bobfahren, etc. alles in der Stadt an einem Nachmittag tun können… wahnsinnig.

…mal schauen was die zweite Woche so bringt 🙂

Schreib etwas

Your email address will not be published. Required fields are marked with a grey bar.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>