Calgary #3

Schule

Bereits sind drei von vier Wochen in Calgary um. Nach dem Skiweekend in Lake Louise und Banff war der Montagmorgen etwas anstrengend zum starten. Der Unterricht war etwas einfacher gehalten weil so viele neue Schüler gestartet sind. Mein Glück.
Am Dienstag hatte mich dann eine Erkältung eingeholt welche mir den Dienstagnachmittag in der Schule etwas zur Hölle machte. Mittwochworgen war es dann noch übler, so dass ich den Nachmittagsunterricht fallen lies und dafür das Bett für einige Stunden Nachmittagsschlaf aufsuchte. Eine Wohltat 🙂 Donnerstagmorgen war dann schon viel besser. Um auch Nummer sicher zu gehen war dann aber nochmal etwas Ruhen am Nachmittag an der Tagesordnung. Freitag war ich dann wieder soweit auf der Höhe.

 

Ausflüge

Wonderland

Durch das lange letzte Wochenende in den Bergen und der Erkältung habe ich diese Woche nicht so viel unternommen. Mehr Schlaf und Erholung als sonst…

So war ich nur am Freitagnachmittag noch etwas zu Fuss in der Stadt unterwegs. Vor dem höchsten Gebäude in der Stadt steht eine Metallgitter welches einen Kopf darstellt (links im Bild). Nettes Fotosujet 😉 bevor es zur Post ging um weitere internationale Briefmarken zu kaufen.

Am Samstagmorgen stand nach dem Ausschlafen einen Besuch im Calgary Zoo auf dem Programm. Die Abteilung mit den afrikanischen und eurasischen Tieren war lange nicht so interessant wie Tiere aus der kanadischen Wildnis.
Im Vergleich zum Basler oder Zürcher Zoo ist der Galgary Zoo aber eher schmutzig (vor allem Teiche und Seen)  und mit zum Teil noch kleinen Käfigen für die grösseren Tiere ausgestattet.

Ein Highlight war aber definitiv der Pinguinspaziergang und ihr Wohnraum. Im Schwimmbecken hätte ich die Pinguine streicheln können so nah waren wir am Wasser und so zutraulich waren die Tiere… konnte mich aber zusammenreissen 🙂

 

Familie

Bereits seit meiner Ankunft in der Gastfamilie war die Rede von einem Fondue-Essen mit Gästen. Am Samstagabend war es dann soweit. Zuerst wollten Sie allen ernstes Cheddar (orangefarbener Käse) dafür verwenden. Ich konnte das Fondue retten, so dass es immerhin 250g Gruyère und 750g „Swiss Cheese“ ( = nordamerikanischer Name für Käse nach Schweizer Vorbild) wurden. Da die Gastmutter von einer Ihrer Schwester gehört hatte, dass diese es immer mit Sparkling Apple Juice machen würde gab es diesen anstatt Weisswein für in den Käse und zum Trinken dazu. Eine spezielle Mischung aber gar nicht mal so übel.
Ich hatte eine zeitlang die Befürchtung wir müssen Bagels und Toastbrot im Käse rühren. Doch es gab sogar richtiges BROT dazu. Der Fachbegriff hier lautet einfach „French Bread“ – gutes helles Brot 🙂

Ich hatte die Ehre die Zutaten vorzubereiten, anzurühren und anzuleiten wie man die Käsesuppe zu Essen hat und es war ein ziemlicher Spass. Perfektes Abendessen (leider ohne Foto).

2 Kommentare bei “Calgary #3
  1. Gute Besserung, hoffe du bist bald wieder ganz fit. Durch den letzten Abschnitt hab ich jetzt Hunger…vor allem auf KÄSE 🙂

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