Von Revelstoke nach Basel (7900km)

Am Dienstagmorgen bin ich dann wieder nach Calgary-Zeit aufgestanden um keinen Rechnungsfehler in meiner Reisevorbereitung drin zu haben. 5 Uhr ging der Wecker. Alles zusammenpacken, einladen, kurz etwas kleines Essen und die Strassendaten von British Columbia noch schnell gecheckt ob sich etwas gegenüber der Ankündigung vom Vorabend getan hat. Denn da stand was von einer Strassensperrung des Highway #1 um Lawinensprengungen machen zu können. Das kann schnell oder länger gehen und ein Flugzeug wartet nun mal nicht 🙂 So bin ich dann kurz vor sieben im Auto gesessen und losgefahren.

Der Highway #1 führte über den Golden Pass (ca. 1330m über Meer) und ich dachte da so an eine richtige Passstrasse mit Spitzkehren langsameren Fahrzeugen und so. Fehlgedanke! Die Gotthardpass-Südrampe hat mehr Kurven 😀
Auf den letzten paar Höhenmeter war dann wieder einmal ein wenig Schnee auf der Strasse. Nach dem Pass ging es mehr weniger wieder runter und den Tälern entlang, um Berge herum bis irgendwann Banff kam und später dann die offene Ebene nach Calgary. In der Ebene hatte es zwei Wochen davor noch Schnee – jetzt nicht mehr.

 

Fotos vom Auto heraus

Fotos aus fahrenden Fahrzeugen sollte man nicht machen. Lieber das Knipsen dem Beifahrer überlassen.

 

Vom Roger Pass runter in Richtung Golden auf dem Highway #1

Zwischen Golden und Banff auf dem Highway #1

Zwischen Golden und Banff auf dem Highway #1

Höhe Field auf dem Highway #1

Ein letzter Blick zurück in die Rocky Mountains bevor es auf die Ebene von Calgary raus geht.

Zwischen den Rocky Mountains und Calgary. Kein Weiss mehr.

Ich bin dann doch etwas besser von Revelstoke nach Calgary gekommen als gedacht und meinen Mietwagen kurz nach Mittag abgeben können, Einchecken (was leider nicht Online ging … Stockhieb an Lufthansa!) und Gepäckaufgeben mit Erklären, dass Skigepäck zwischen Europa und Nordamerika gratis ist – immer diese Touristen mit ihrem sonderbaren Verhalten 🙂

Bis zum Abflug habe ich mir noch etwas Zeit mit Lesen, Essen und Trinken vertrieben und mich köstlich amüsiert wie kompliziert Menschen sein können, was mich auch zu der Aussage verleitet hat:

Menschen beim Boarden sind wie Tiere bei der Fütterung…
man könnte ja etwas verpassen wenn man nicht früh genug ansteht.Andreas Kläui, 09.02.2016

Aber gut habe ich Ellenbogen, bin ich Tourist und kann mich durch die Meute hindurchschlängeln nach dem Aufruf der Sitzreihe. Mein Sitznachbar mit Fensterplatz war sogar so gütig und hat den Flug verpasst (oder was auch immer). Mich hats gefreut, den ein Gang- und Fensterplatz für mich alleine sind komfortabler als nur ein Sitz 🙂

Irgendwo über den Wolken zwischen England und Festland.

Nach mehreren Stunden im Riesenvogel, ging es nach einem kurzen Halt in Frankfurt am Mittwoch nach Mittag mit einem Regionalfliegerchen nach Basel. Halbleer und für nur eine halbe Stunde in der Luft.

 

Fotos vom Auto heraus

Ja ich bin Multitaskingfähig. Vor allem wenn die Kompaktkamera blindlings bedient werden kann.

 

Ahja, in Basel ist es etwa gleich warm wie in Calgary. Nur mit weniger Sonne 😕

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