Die neurologischen Abklärungen waren vielleicht das falsche

Heute war ich wieder einmal bei meinem Hausarzt um „up-to-date“ zu sein. Da er seit anfangs August Ferien hatte gab es einiges zu besprechen.

  1. So besprachen wir die Resultate der Lumbalpunktion, welche er erhalten hat auf mein stürmen hin in der Fabrik. Mir wollten die das ja nicht senden. Es gab wirklich nichts auffälliges Schlechtes. Ausserdem gab er mir die Resultate mit um Kopien zu machen – mit der Bedingung ihm seinen Satz wieder zukommen zu lassen. Mache ich doch :-)
  2. Ich zeigte ihm die Resultate der Stuhlganguntersuchung welche ich eigenmächtig in Auftrag geben lies.
  3. Ich teilte ihm mit, was seit anfangs Juli alles gegangen ist. Wie z.B. Ferien, Besuch bei der Naturärztin und deren Versuche und Medikamente, Wechsel meines Diabetesspezialisten, die Versuche und Drogenverabreichung meines neuen Diabetesarztes und seiner Vermutungen.
  4. Des weiteren musste er mir ein neues Arztzeugnis ausstellen, welches ich am Arbeitgeber abgeben kann. UND auf dem Formular „Arbeitsunfähigkeitsschein“ musste er auch noch seinen Teil ausfüllen und Unterschreiben.
  5. Angesprochen auf das weitere Vorgehen meint er, dass die Laktosintoleranz und die Zöliakie wahrscheinlich keine brauchbaren Untersuchungsresultate erzielen. Er würde mich versuchen bei einem guten spezialisiertem Orthopäden anmelden… warten wirs ab.
  6. Wie im Titel schon zu lesen ist, hat er den Verdacht, dass seine Anmeldung für mich bei einem Neurologen das falsche war. Aber eben: im nachhinein ist man ja immer schlauer!

Morgen darf ich nun zur Versicherung meines Arbeitgebers. Diese Untersuchung ist für kostenlos, sogar das Zugticket auf Luzern wird mir rückvergütet! Immerhin liegt das Interesse, dass ich wieder gesund werde auf beiden Seiten. Ihrerseits müssen Sie mir keine 80% Lohn auf die 50% Arbeitsunfähigkeit zahlen und meinerseits wäre ich endlich die Schmerzen und Untersuchungsstrapazen los.

Was ich schon jetzt weiss ist, sobald die Untersuchungen ein Resultat erbringen mit dem versucht werden kann mich zu heilen resp. allerspätestens im Dezember gönne ich mir ein verlängertes Wellnesswochenende irgendwo in einem exklusiven Wellnesshotel (in den Alpen). Verdient habe ich es ja ;-)

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