Klärendes Gespräch mit dem Personalchef

Mein Personalchef hat im Juli festgestellt, dass ich seit Februar nur noch 50% arbeite. Darum durfte ich heute ein klärendes Gespräch mit ihm führen. Jetzt ist auch er unterrichtet über meine „Schmerz“-Problemmatik.

Ausserdem klärt er mal mit der Geschäftsversicherungen ob die einen Spezialisten in Basel empfehlen können resp. einen ähnlichen Fall schon mal hatten und weiterhelfen könnten. Schliesslich ist es ja auch im interesse der Versicherung wenn ich bald wieder zu 100% arbeiten kann.

Ebenso habe ich geklärt wie es in meinem Fall aussieht mit Ferien- und Lohnkürzungen. Im Reglement zum Arbeitsvertrag ist immer nur die rede von 100%-iger Abwesenheit durch eine Krankheit. Da dies in meinem Fall nicht so ist, macht das ganze ausserdem noch komplizierter. Auf meinen Fall bezogen sieht das nun folgendermassen aus:

  1. Ferienkürzungen: ab dem fünften Monat mit 50% Absenzen, werden mir pro weitere zwei Monate mit 50% Absenzen ein zwölftel meiner Ferien gestrichen. Das ergibt auf meine 22 Tage Ferienanspruch pro Jahr nicht ganz einen ganzen Tag pro Monat.
  2. Lohnkürzungen: für die 50% welche ich Arbeite steht mir der 100% Lohn zu. Für die zweiten 50% welche ich krankgeschrieben bin, werden mir ab dem sechsten Monat 80% Lohn ausbezahlt.

    Rechenbeispiel gefällig?
    Angenommen ich würde Fr. 4000.- verdienen, würde ich für die ersten Fr. 2000.-, welche ich am Arbeitsplatz bin, den vollen Lohn bekommen. Für die zweiten Fr. 2000.-, welche ich krankgeschrieben Zuhause verbringe, bekomme ich nach sechs Monaten noch 80% also noch Fr. 1600.-

Wie es mit den Sozialabzügen besteht habe ich gar nicht nachgefragt, interessiert mich momentan auch weniger…

Auf jeden Fall wissen jetzt wieder beide Seite den neusten Stand der Dinge ;-)

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