Motivation auf dem Nullpunkt, Weihnachtsstimmung futsch, Freizeit gestrichen

So wie im Titel habe ich heute via Twitter einen Statusupdate gesendet, nachdem ich heute Abend die Schmerzklinik Kirschgarten verlassen habe.

Am Montag dieser Woche durfte ich ja in die Schmerzklinik zum ersten Gespräch. Darauf hin habe ich im Lauf von Montag, Dienstag und Mittwoch so viele weitere Behandlungstermine bekommen, dass es mir davon schlecht wird.
Folgende Behandlungen muss ich bis am 23.12.09 über mich ergehen lassen, wovon einige im Januar weitergehen und unten nicht aufgelistet sind:

  • Fussreflexzonenmassage: noch drei Behandlungen à 30 Minuten
  • Bewegungstherapie in der Physio: noch drei Behandlungen, wahrscheinlich auch à 30 Minuten
  • Wadit: noch sechs Behandlungen à eine Stunde
  • Noch eine Ultraschalluntersuchung der Beinmuskulatur
  • Noch eine Ultraschalluntersuchung der Blutzirkulation in den Beinen

Nebenbei darf ich noch zum Diabetesarzt, die Case Managerin der Taggeldversicherung hat noch zum Gespräch geladen, eine ergonomische Arbeitsplatzabklärung im Geschäft und Zuhause von etwa drei Stunden steht noch an. In der Firma folgt noch eine abteilungsinterne Informationsveranstaltung, dann sollte ich am Dienstag noch einen obligatorischen Kurs über die neusten Niederspannungsinstallationsnormen (NIN 2010) besuchen und am Freitag ist das erste Weihnachtsessen. Am Freitag in zwei Wochen steht noch der Weihnachtsapéro für die Büroleute an, anschliessend geht unsere Abteilung Bowling spielen und Fondueessen.

Ich arbeite seit Februar ja meist nur noch Morgens – es gab da schon ein paar Ausnahmen für Versuche und so – aber jetzt habe ich einige Male am Morgen und am Nachmittag Untersuchungen. Da das Arbeiten zu einem gewissen Punkt noch die Abwechslung im Alltag ist möchte ich dies momentan eigentlich gar nicht missen, verschieben oder auslassen.
Daher passen mir die kommenden paar Wochen gar nicht auch wenn da ein paar tolle Anlässe darunter sind… Ich muss unbedingt schauen, ob ich den obligatorischen Kurs sausen lassen kann und nur die Unterlagen beziehen kann. Ganz passen würde es mir auch wenn ich das Gespräch mit der Case Managerin der Taggeldversicherung in den Januar hinein verschieben könnte.

Am schönsten wäre dass die Schmerzen sofort weg sind und ich all die Ärzte vergessen kann. Einige von diesen haben immer wieder den Alles- und Besserwisser spielen müssen. Andere Ärzte haben den Diabetes als Sündenbock hingestellt oder haben die Alternativmedizin für eine Art Hokusbokus erklärt. Aber das Geld haben Sie immer mit grosszügigen Summen eingefordert.
Nur wenige hatten den Mut zu sagen, dass sie nicht weiter wissen, darunter waren mehr Alternativmediziner als Schulmediziner.

Es gäbe da ein paar Lösungen um die Schmerzen zum verschwinden bringen zu lassen. Ob ich das gesundheitlich aber unbeschädigt überstehen würde ist dabei sehr fraglich.

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