Ich leuchte

oder ich bin jetzt sicher heller als an anderen Tagen ;-)

Ich durfte mich heute zu einer weiteren Untersuchung in einem anderem Spital einfinden. Mein Hausarzt hat mich ja bereits anfangs Oktober zu einem MRT geschickt. Damals wurde aber nur die komplette Wirbelsäule, sprich der Oberkörper untersucht. In der Schmerzklinik hat jetzt nun der Arzt noch einen MRT mit Kontrastmittel an den Unterschenkeln und Fussgelenken angeordnet.

So hiess es für mich zuerst bei der Patientenanmeldung wieder einmal die unmöglichen Patientenformulare auszufüllen – eigentlich sollte dies mit der neuen Versichertenkarte einfacher gehen… eigentlich – danach durfte ich weiter zur Anmeldung fürs MRT und nochmals einen Fragenbogen ausfüllen. Nachdem Fragebogen-Ausfüllen-Marathon gings zackig weiter, umziehen und in schicke weisse Spitalkleider schlüpfen.

Damit später das Kontrastmittel verabreicht werden kann, wurde ich bereits frühzeitig gestochen und an eine Salzlösung angeschlossen – Alkohol wäre mir also schon lieber gewesen :-) – damit die Einstichstelle nicht sofort wieder sich zu verschliessen beginnt. Jetzt hiess es etwa zehn Minuten warten bis der MRI-Raum frei wurde.

Bild via Siemens

Auf einem wie oben abgebildeten Teil musste ich mich auf die Liege legen und meine Beine wurden in die richtige Lage gebracht und fixiert. Ich durfte mich ja nicht bewegen, da sonst die Bilder nicht lesbar wären. Mit der fixierung war es aber möglich längere Zeit die Beine ruhig liegen zu lassen. Zudem bekam ich einen Kopfhörer welcher mich mit dem ausgesuchten Radiosender beschallte was angenehm war. Der Kopfhörer sah recht unbequem aus, da es ein riesen Ungetüm mit zwei klaren Kunststoffrohren zur Beschallung war (leider hab ich kein Bild) doch sass er einigermassen angenehm.
Die Liege ist dafür einmal mehr nicht auf lange Menschen ausgelegt. So lag ich mit den Schulterblättern bereits wieder auf hartem Kunststoff auf welchem die Kopfstütze fixiert wurde. Es gibt angenehmeres um eine Stunde darauf zu liegen.

Ich konnte einem Interview mit Roger Schawinski lauschen während ich den ersten Teil der Untersuchung (ohne Kontrastmittel) über mich ergehen lassen musste. In der halbzeit wurde mir die Salzwasserlösung entfernt und das Kontrastmittel eingespritzt. Eine Veränderung konnte ich nicht spüren. Die dauernd gesteckte Nadel am Arm hätte aber trotzdem nicht sein müssen. Ich verspüre auch jetzt einige Stunden nach der Stecherei in den Arm noch schmerzen an der Einstichstelle.

Auch meine Schmerzen wollten nicht schwächer werden beim liegen im MRT. Im Gegenteil diese wurden zunehmends stäker. Was mich zwischenzeitlich sehr nahe daran brachte den „Patienten-Notfall-oder-was-auch-immer-Knopf“ zu drücken und auf einen Abbruch oder mindestens eine Pause der Untersuchung zu plädieren.
Wieso der Schmerz stärker wurde ist mir teils unerklärlich da im Regelfall beim Liegen der Schmerz abklingt. Da in einem MRT aber die Zellen elektromagnetisch angeregt werden um ein Signal abzugeben, und Bewegung in den Zellen zu Reibung und wohl auch zu Wärme führt bin ich der Auffassung, dass diese Bewegung/Wärme mir die Schmerzen verstärkte. (Wikipedia sei dank)

Das Resultat der Untersuchung erwarte ich nächste Woche zu erfahren. Jetzt heisst wieder warten.

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Ein Kommentar bei “Ich leuchte
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