Endlich habe ich die Auswertung des Schmerzfragebogens bekommen

Obwohl ich heute Morgen nochmals anrufen musste um nachzufragen wo denn nun die Auswertung blieb. Den es sind nun wieder zwei oder drei Wochen vergangen seit ich eine Kopie meines Fragebogens nochmals vorbeibrachte. Beim Rückruf wurde mir mitgeteilt, dass der Schmerzfragebogen letzte Woche mit A-Post aufgegeben wurde.
Kurz ausgerechnet… heute ist Dienstag…mit A-Post aufgegeben am Samstagabend oder Sonntag sollte es heute bei mir ankommen. Aber ziemlich unrealistisch das ein Arzt, resp. das Sekretariat am Samstag oder Sonntag arbeitet.

Tatsächlich nahm ich heute am Mittag dann dieses Couvert aus dem Briefkasten heraus:

Ich will ja nicht unhöflich sein, aber die Person in der Schmerzklinik, welche den Brief mit einem „A“ gekennzeichnet hat, hat wohl die Seite verwechselt oder hat die Person, welche den Frankierstempel aufdrucken lassen hat geschlafen und nicht auf A-Post umgeschalten. Datiert mit dem 11.03.10, sprich am Donnerstag. Auf die Post wohl aber erst am Freitag, sonst hätte ich die Auswertung bereits gestern gehabt.

Aber eigentlich will ich ja über die Auswertung des Schmerzfragebogens (Stand Dezember 2009) schreiben.

So sieht also die Auswertung drei Monate später aus. Ein wenig enttäuscht bin ich schon. Den ich hatte acht Seiten auszufüllen und habe alle Fragen beantwortet. In der Auswertung fehlen aber nun einige Antworten.

  • Das Datum der Erstkonsultation hätte locker aus meiner dicken Patientenakte entnommen werden können.
  • Schmerzzeichnung: leer = lausige Auswertung
  • Schmerzbeeinträchtigung im täglichen Leben: leer = lausige Auswertung
  • „Leichte Hinweise auf Ängste“: Das war im Dezember. Unterdessen hoffe ich, dass die letzte Diagnose stimmt und ich auf dem Weg der Besserung bin.
  • Depressionsscore: im Normalbereich. Gut!
  • Chronifizierungsrisiko: Ok da bin ich in er Gruppe 3, sprich ich habe eine hohes Chronifizierungsrisiko. Da ich aber immer spüren konnte ob die Schmerzen zu- oder abgenommen haben kann ich das mit ruhigem Gewissen von mir weisen.

Irgendwie kann ich weder die Auswertung noch kann ich jetzt im nachhinein die Fragen des Schmerzfragebogens richtig ernst nehmen. Lächerlich. Den ganzen Aufwand hätte ich mir wirklich ersparen können.
Wenn ich jetzt für die Auswertung noch eine Rechnung bekomm muss ich wohl nochmals intervenieren. Das eine unvollständige Arbeit auch nicht verrechnet werden kann kann ich nicht akzeptieren. (Der Handwerker bekommt sein Geld auch erst wenn er die Arbeit abgeschlossen hat.)

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