Gourmetfestival: Rheinhotel Fischerzunft

Gestern Abend waren wir im Rheinhotel Fischerzunft zum Nachtessen. Das ist eines der beiden höchstausgezeichneten Restaurantionsbetriebe der Schweiz mit 19 von 20 Gault Millau-Punkten. Ich kann aber mit guten Gewissen sagen, dass es das nicht verdient hat!

Kurz warum ich dieser Meinung bin:

  1. Das Ambiente im VinOpium ist nicht passend, nach meinem Geschmack einfach schon kitschig!
  2. Der Gruss aus der Küche war zur Hälfte gut und die andere Hälfte schlechter Durchschnitt.
  3. Wenn zwei Gäste beim Bestellen des Menus angeben, dass Sie keine Meerestiere resp. nur Fisch aber keine Crevetten und Co. wollen und der Gruss aus der Küche zur Hälfte aus Austernsuppe besteht, ist das nicht gut.
  4. Wenn die Vorspeise auf solch einem speziellen Teller serviert wird:

    …kommt die Frage auf, ob das Geflecht auch immer gewaschen wird. Was leider nicht der Fall war, da wir Spuren von früheren Saucen darin feststellen konnten.
  5. An der Suppe und am Hauptgang war nicht auszusetzen. Diese waren wirklich fein!
  6. Für das Dessert musste schon fast die Lupe herausgeholt werden. Eine kleine Kugel Vanille-Pfeffer-Glacé, fünf halbierte Erdbeeren und ein wenig Sauce. Gut aber einfach viel zu wenig – als wären sie in der Küche am geizen.
  7. Was ich selber nicht beurteilen konnte, waren die Weine da ich wieder als Fahrer unterwegs war. Anscheinend haben aber zu mehreren Gänge die Weine nicht gepasst.
  8. Das Servicepersonal war aufmerksam und freundlich. Zum Teil etwas leise beim Ankünden der Weine und Gänge.

Das Gourmetfestival hat ja zum Ziel die im Schaffhauserland ansässige Gault Millau-Küche mit Weinen aus dem Blauburgungerland an ein breiteres Publikum zu bringen. Das Restaurant Rheinhotel Fischerzunft hat dies nicht geschafft!

Mich bringt ihr kein zweites Mal in die Fischerzunft. Schon gar nicht wenn ausserhalb dieses Festivals ähnliche Menus das doppelte bis dreifache Kosten!

Dafür kann ich euch das Restaurant Rheingold und das Gemeindehaus Neunkirch sehr empfehlen um sich ein feines Nachtessen zu gönnen.

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