Canon EOS 550D

Seit Mittwoch bin ich im Besitz einer Spiegelreflexkamera!

Bild via Canon

Zu Beginn des Entscheides stand schon fest, dass es eine Canon werden wird. Warum? Ganz einfach! In Cevi-Lagern habe ich mehrmals die Bilder von diversen Kameras gesammelt und zum Teil auch in Lagerrückblick-Präsentation verwandelt oder aber die Bilder dazu weitergegeben. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich jedes im Hochformat aufgenommene Bild von Kameras anderer Digitalkamera-Produzenten noch um 90° drehen musste. Bei einigen 100 bis 1000 Lagerbilder sind darunter eine grössere Anzahl derer, welche gedreht werden wollen dabei. Bei meiner kleinen Canon-Digitalkamera IXUS 50 und der Canon-Spiegelreflexkamera einer Kollegin konnte ich mir die Arbeit des Bilderdrehen immer sparen. Das Bild drehte sich beim Übertragen automatisch. Ein weiterer Grund war wohl die durchwegs positive Erfahrung welche ich mit diversen Canon-Produkten, sei es die IXUS-Digitalkamera oder verschiedene Heimanwender-Drucker-Scanner-Kopierer-Fax-Kombigerät oder auch den Profi-Drucker am Arbeitsplatz gemacht habe.

Im März habe ich meine IXUS 50 mit dem Canon Hack Development Kit aufgerüstet und wieder mehr freude am Fotografieren gefunden. Dabei ausprobiert wie Bilder aus Intervallen aussehen werden und Timelapse-Filmchen aus den entstandenen Bilder zu machen. Einfach! Irgendwie kam aber je länger je mehr der Wunsch auf, wieder vermehrt mehr Einstellungen selber vornehmen zu können. Darunter versteh ich, die Blendenöffnung, die Verschlusszeit, etc. selber einzustellen, so wie ich es auf meiner ersten Kamera machen musste. Damals als die Digitalkamera noch nicht war und ein Negativfilm gebraucht wurde, eine Entwicklungszeit in Kauf genommen werden musste um die Fotos zu bestaunen oder als unscharfes Bild abgetan werden musste, bekam ich vom Vater seine alte Kamera inkl. dem Belichtungsmesser. So hiess es immer zuerst mit dem Belichtungsmesser herausfinden, wieviel Licht vorhanden war, welche Blende und Verschlusszeit dafür geeignet war und danach die verschiedenen Objektivringe an der Kamera entsprechend einzustellen, Distanz abzuschätzen und einstellen, Film aufziehen und *klick*. Alles ohne Vorschaubild oder Danachbild. (Leider hab ich die analoge Kamera nicht zur Hand um eine Foto davon zu machen – soll später aber hier im Blog folgen.)

Am Wochenende konnte ich einige Bilder mit der neuen Bridgekamera Nikon P100 vom Vater machen und ein wenig ausprobieren. Das hat den Wunsch nach einer Spiegelreflex noch verstärkt. So habe ich am Montag und Dienstag den Canon-Internauftritt durchforstet, Twitter befragt, Angebote im Internet von Fachmärkten und Discounter angeschaut und verglichen. Schlussendlich ein Paket aus EOS 550D, einem Weitwinkelobjektiv EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS, einem Teleobjektiv EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS, einer Kameratasche und einer 4GB-Speicherkarte gekauft und von 10%-Neukundenrabatt und Fr. 100.- Canon Cashback profitiert :-D Gleich noch einen Ersatzakku und eine zweite Speicherkarte mit dem eingesparten gekauft und alles war für mich in Ordnung ;-)

Zuhause begann das lange warten bis ein Akku vollständig aufgeladen war. In der Zwischenzeit die mitgelieferten Softwaren installiert und gewartet… Noch am Abend auf dem Balkon habe ich innerhalb drei Stunden über 270 Bilder geschossen um die verschiedenen Programme, Einstellmöglichkeiten und die zwei Objektive kennenzulernen. Fazit: die Investition hat sich gelohnt!
Gestern und auch heute konnte ich die Finger nicht vom Gerät lassen und musste ausprobieren um die 18 Megapixel ein wenig an ihre Aufgabe zugewöhnen. Das einzige was ich bis anhin noch nicht Versucht habe, sind RAW-Bilder zu knipsen und diese danach auch noch zu bearbeiten.

Motive sind für mich da um geknipst zu werden. Das daraus entstandene Bild falls nötig zu beschneiden aber nicht um in einer Bildbearbeitungssoftware Farben aufzuhellen, zu verdunkeln, etwas zu retouchieren oder was weiss ich was noch alles möglich wäre. Darum versuch ich die richtige Einstellung vom besten Standort aus zu treffen – wenn halt mehrere Bilder mit dem gleichen Motiv in verschiedenen Einstellungen entstehen werden die schlechten Bilder wieder gelöscht. Hab ja dafür genug Speicherplatz ;-)

3 Kommentare bei “Canon EOS 550D
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