Bericht der kontinuirlichen Blutzuckermessung

In der Woche zwischen Auffahrt und Pfingsten konnte ich am Mittwochmorgen das kontinuirliche Blutzuckermessgerät entgegennehmen, resp. mir in den Bauch stechen lassen.

So gross war der Schlauch – links im Bild 1 – welcher mir in den Bauch gestochen wurde. Das ganze feinsäuberlich angeklebt und mit einem Chip versehen – Bild 2 – hatte ich sechs aufeinanderfolgende Tage zur Messung am, resp. im Bauch.

Bild 1

Bild 2

Zum Schutz wurde über das in Bild 2 abgebildete Paket ein selbstklebendes Fixiervlies geklebt. Für mich als nicht Pumpenträger ein komisches Gefühl, andauernd etwas am Bauch zu tragen. Ich empfands in den ersten zwei Tagen als störend. Danach gings besser vorausgesetzt ich musste nicht einen Spurt hinlegen um das öffentliche Verkehrsmittel noch zu erwischen. Dann nämlich war es wieder unangenehm.

Zudem war immer noch das Gerät in Bild 3 im Radius von etwa ca. zwei Metern mitzutragen/hinzulegen. Darauf konnte der momentane Blutzuckerwert aus der Gewebeflüsigkeit abgelesen werden, die letzten Werte konnten angeschaut werde zudem bot es eine grafische Ansicht über drei, sechs, zwölf und 24 Stunden. Das Gerät kann Alarm geben bei zu tiefen oder hohen Werten – je nach Wunschwerten.

Bild 3

Nach den sechs Tagen wurde mir im Spital das Gerät ausgelesen und ich konnte mir den Blutzuckerverlauf über den ganzen Zeitraum anschauen. Zur genauen Analyse bin ich aber noch nicht gekommen. Vorallem um Fehlschlüsse auszuschliessen will ich die Grafiken und notierte Tätigkeiten, zugeführte Kohlenhydratmengen und Insulinmengen mit dem Facharzt besprechen.

Bild 5 - Klick für gross

Ich habe mich entschieden euch mal vier Aufzeichnungstage zu zeigen. Der Freitag als Arbeitstag und am Abend mit Ausgang und überschätzen Insulinbedarf nach dem Bier mit der Unterzuckerung als Strafe in den frühen Morgenstunden am Samstag. Am Samstag lag ich auf der faulen Haut. Das fördert den hohen Blutzuckerspiegel, da die Küche immer was hergibt :) Am Sonntag war ich dann drei Stunden mit dem Velo unterwegs. Schön diese super Werte über den ganzen Tag *schulterklopf*. Am Montag war dann nochmals ein ruhiger und gemütlicher Tag zu Hause.

Da ich unterdessen aber bereits wieder eine Änderung in den Büroalltag einfliessen lassen habe – Treppenlaufen – sieht das sicher schon wieder ganz anders aus. Zumindest unter der Woche. Denn die häufigen Unterzuckerungen hatte ich vorher nicht. Jetzt müsste ich wohl den Fastentag wiederholen.

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2 Kommentare bei “Bericht der kontinuirlichen Blutzuckermessung
  1. Würdest du denn ein CGMS auf Dauer empfehlen (mal vom preis abgesehen, wenn man es nicht erstattet bekommt)? Oder meinst du es reicht, um mal ein paar Tage 24-Stunden lang die Werte aufzeichnen zu lassen?

  2. @ steff: für einzelbetrieb nur alle zwei/drei monate um die einstellungen zu überprüfen resp. nach anpassungen im langzeitinsulin, umstellungen in tagesabläufen, sport, etc. um zu kontrollieren wie sich der blutzuckerspiegel hält. viel interessanter wäre die kombination mit einer insulinpumpe, wie die medtronic veo. dann wäre der nutzen genial

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