Spam als Kunstform

David Bauer schreibt in seinem Buch Kurzbefehl im Kapitel “Warum verschwindet Spam eigentlich nie?” wie Spam auch eine Kunstform ist:

Die Zeiten sind vorbei, in denen Spam ein richtiges Ärgernis war, weil das halbe Postfach damit verstopft war. Die heutigen Filter sorgen dafür, dass wir nicht mehr überschwemmt werden, obschon je nach Schätzungen sieben bis neun von zehn Mails weltweit Spam sind. Überflutet wird man heute viel eher von Mails, die man beantworten muss und die einem Arbeit aufhalsen. Da sind die Spam-Mails, die von Zeit zu Zeit eintrudeln, willkommene Abwechslung. Dada-Pausen. Spam Poetry. Kurzum: Spam sollte stehen für Spiced Art Mail. Und wir sollten lernen, es zu schätzen.

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