Präzision und Richtigkeit

Es gibt Blutzuckermessgeräte die sind präzise und richtig und es gibt Blutzuckermessgeräte die sind das Gegenteil. Dazwischen gibt es noch Abstufungen, wie auch aus der Grafik oben ersichtlich ist. Ich habe bereits im April 2011 einen Artikel über die Kontrolllösung und Messgenauigkeit geschrieben und darin die Möglichkeiten zur Selbstkontrolle von Blutzuckermessgeräten erwähnt.

Ein Blutzuckermessgerät ist dann Präzise, wenn wir ohne zeitliche Verzögerungen hintereinander mehrere Blutzuckermessungen vornehmen und das Blutzuckermessgerät dabei eine möglichst geringe Abweichung zwischen den Blutzuckerwerten anzeigt.
Wenn der gemessene Blutzuckerwert möglichst nah bei dem im Labor betimmten Blutzuckerwert liegt spricht man beim Blutzuckermessgerät von Richtigkeit.

Der Verein für medizinische Qualitätskontrolle, Inst. für Klinische Chemie am Universitätsspital Zürich führt vierteljährlich Ringversuche mit Vollblut bei Blutzuckermessgeräten durch. Diese Daten sind öffentlich zugänglich. So kann sich jeder selber ein Bild machen wie gut sein Blutzuckermessgerät ist (Nach Gebrauch wird das sicher noch mehr variieren).

Was vielen vielleicht noch unbekannt ist, dass es die ISO-Norm 15197 gibt welche seit dem Mai 2013 verschärfte Qualitätsstandarde beinhalten. So darf die Glukose-Konzentrationen unter 5,6 mmol/l (100 mg/dl) 95 % der Messergebnisse um bis zu ± 0,83 mmol/l (15 mg/dl) abweichen. Bei Werten über 5,6 mmol/l (100 mg/dl) ist eine Abweichung von maximal ± 15 % zulässig. (Quelle)

Bildquelle: Bayer DiabetesNews 06/2013 (PDF, 1.8MB)

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