Das war der T1Day in Berlin

Gestern Sonntag war ich am ersten T1Day in Berlin. Ein Anlass ganz im Zeichen des Diabetes Typ 1. Schätzungsweise kamen rund 200 interessierte Menschen mit Diabetes zusammen und hörten sich diverse Themen an und nahmen an den angebotenen Workshops teil. Wie üblich konnten sich auch die Herstellen von Insulinpumpen, CGMS und Zubehör präsentieren.

In der ersten Session hat uns StudiVZ-Gründer Jonathan Teklu  auf eine spannend und lockere Art von sich und seinem Diabetes erzählt, resp. wie er damit umging und umgeht im Leben und im Beruf.
Danach folgte Weltumsegler Bastian Hauck. Auch er gab einige Erlbenisse zum Besten bevor er uns #dedoc präsentierte. Bei #dedoc treffen sich Menschen mit Diabetes unter anderem jeden Mittwoch im TweetChat, es gibt einen OpenBlog in den auch NichtbloggerInnen mal mit mehr als nur 140 Zeichen etwas über Diabetes schreiben können und in kürze folgen spannende neue Projekt auf #dedoc.
Im dritten Teil der ersten Session wurden die VertreterInnen der Young Leaders in Diabetes interviewt, welche uns einen Einblick in ihr tun gaben und uns ein bewusst werden liessen wie gut, dass wir es hier in Zentraleuropa doch haben.

Vor dem Mittag gab es dann noch eine Präsentation über CGMS. Was es ist, wie es angewendet wird, Funktionsweise. Eigentlich einfach die Grundlagen. Anschliessend stand ein Mitarbeiter einer Krankenkasse, selber Typ1ner – auf dem Podium und berichtete von der Kostenübernahme des CGMS in Deutschland. Das war mir dann doch etwas zu kompliziert als Schweizer ;)

Wünsche für den Workshop: Software

Nach der Lunchpause – leider nur Linsensuppe und Brot – folgten die Workshops. Ich habe mich für den Workshop zu Software entschieden. Die 90 Minuten war nicht ganz nach meinem Wunsch. Aber aus den Diskussionen hat sich ergeben, dass es eine Software braucht, welche einfach zu Bedienen ist damit man sich auch mehr mit dem Tagebuchführen befasst und das Zusammenführen der Daten muss einfach gehen. Sprich Blutzuckermessgerät, Insulinpumpe und Tagebuch-App sollen auf einfachste Weise miteinander kommunizieren.
Das wär dann gleich auch ein Aufruf an die Messgeräte- und Pumpenhersteller sich an einen runden Tisch zu setzen um ein einfacher patiententaugliches System zu entwickeln. Danke :)

Als letzte Präsentation sprach Dr. Lutz Heinemann über die künstliche Bauspeicheldrüse – AP@home. Immer ein sehr interessantes Thema den damit würde die Lebensqualität ein weiteres Mal gesteigert werden. Obwohl seit Jahrzehnten daran geforscht wird, wird es noch einige Jahre ein Wunschdenken bleiben.

Durch den ganztägigen Anlass hindurch haben auf eine lockere und sympatische Art Ilka und Fredrik geführt.

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