12. Solothurner Biertage

Da war ich also gestern Abend bereits um 22:00 Uhr wieder auf dem Weg nach Hause. Ein guter Zeitpunkt um nach vier Stunden die Solothurner Biertage noch mit denkendem Kopf zu verlassen. Denn 33 Brauereien mit jeweils im Schnitt 5 Biersorten kann man an einem Abend nicht durchprobieren. Trotzdem bin ich äusserst zufrieden mit meinen probierten Bieren :)

Gestartet habe ich mit einem Whisky-Bier von Fahrtwind. Ein mit 11 Umdrehungen starkes, geschmackintensives, nicht zu dunkles Bier welches mit schottischem Whisky zwei Monate gereift ist. Dagegen ist das Whisky Ale von der Brauwerkstatt Doppelleu wässerig.
Das zweite Bier war ein weiteres geschmackintensives Bier. Ein IPA Taj Mahal von Üelus Homebrew.

Das dritte Bier war ein Schwarzbier wie es im Buche steht. Das Pfäffer vom Oberdörfer Chäuerbräu.

Das einzig helle Bier welches ich an den Solothurner Biertagen verkostigte war ein White IPA von Bad Attitude. Ein Traum von Bier welches die fruchtigen Aromen des hellen Bieres mit der eher stark gehopften Bitterkeit des IPA’s kombiniert. In der Schweiz fast nicht zu bekommen, während es im hohen Norden ab Zapfhahnen fliesst. Fies!
Wer zudem die Tessiner Brauer noch nicht kennt dem empfehle ich jedes einzelne Bier sich schmecken zu lassen und dabei auch die kleinen Bierflaschen und Bierdosen mit dem Auge zu geniessen ;)

BFM. Kennt man. Auch aus der New York Times :) Als fünftes Bier hatte ich von der Brasserie des Franches Montagnes das schwarze Winterbier La Mandragore. Ein mir bereits bekanntes feines Bier.
Das XXA von der Bierfactory Rapperswil war dann das sechste Bier. Ein weiteres feines Indian Pale Ale. Bevor es dann nach Hause ging, probierte ich das bereits am Anfang erwähnte Whisky Ale von der Brauerei Doppelleu.

Im Zug gab es dann noch ein Chopfab Draft von der Brauwerkstatt Doppelleu. Nur schon der Name und die schlicht in schwarz gehaltene Dose sind ein Highlight. Dazu kommt, dass das Bier den Braugiganten (Feldschlösschen, Carlsberg, Heineken, etc.) als echte Konkurrenz in Sachen einfaches, gutes, helles, durstlöschendes Bier sich positioniert.

Da ich lernfähig war nach den letztjährigen Biertagen, habe ich mir bei einigen Bieren nur das halbe Glas füllen lassen. Damit konnte ich mir ohne Sorgen einige Biere mehr probieren. Lohnt sich.

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