digitalSTROM

intelligente Lüsterklemme von digitalSTROM

Letzten Mittwoch wurde ich nach Schlieren zur digitalSTROM AG eingeladen. Von ihren Klemmen um die konventionelle Elektroinstallationen auf einfache Art digital anzusteuern – quasi das Haus in ein Smart Home zu verwandeln – habe ich auch schon gelesen. Damit gearbeitet oder mich näher mit ihren Produkten auseinandergesetzt habe ich mich nicht. Der Ansatz ist ziemlich simpel und kann in jeder Wohnung – nach Einwilligung des Eigentümers – nachgerüstet werden. Das System ist programmierbar und nicht auf Basis einer fixen Elektroinstallation wie z.B. bei einem KNX-System. Heisst heute könnte ich Taster A Leuchte A schalten lassen. Morgen dann aber mit Taster A die Leuchte B dimmen ohne dass an der physischen Elektroinstallation etwas geändert werden muss. Einzig und allein in der Software muss umprogrammiert werden um diese Funktionsänderung zu bewerkstelligen.

Aber deswegen wurde ich gar nicht eingeladen. Eigentlich ging es um die Europapremieren der anfangs Januar an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellten Produkten von digitalStrom.

digitalSTROM an der CES 2015

Google Nest Thermostaten können neu vollständig in das digitalSTROM-System integriert werden. So kann zum Beispiel die Heizung noch in den Ferien wieder hochgefahren werden, resp. wieder herunter gekühlt werden. Uns wurde auch ein Wasserkocher gezeigt, der sich über Tablet per Sprachansage bedienen lässt um zum Beispiel die exakte Wassertemperatur des Lieblingstees zu erhitzen.

Beides Produkteinführungen welche zeigen wohin die Zukunft in der Hausinstallation führen könnte, mich aber lange nicht so sehr beeindrucken wie die vorgestellte Gestensteuerung. Mithilfe der Kamera und Bewegungssensoren der Microsoft Kinect entstehen ungeahnte Möglichkeiten:

Es müssen nicht mal unbedingt aufgezeichnete Symbole wie auf dem Whiteboard sein. Es muss auch nicht die Microsoft Kinect sein. Ein anderes Multisensorgerät tut es auch. Es könnte auch ein Kochtopf auf einem Kochherd sein. Beides mit digitalSTROM verbunden würde das Wasser zum kochen bringen, oder wenn eine Hand über die noch heissen Kochplatten fahren würde gäbe es ein Warnton. Oder aber der Fernseher lässt sich ein-, um- und ausschalten mit Gesten vom Sofa aus. Sicherlich ist es auch möglich unterschiedliche Personen zu erkennen und dann die Räumlichkeiten mit voreingestellten Mustern entsprechend zu beleuchten, die Lieblingsmusik zu starten, etc.

Ist das die Zukunft? Ich denke schon. Ob es genau so sein wird zeigt sich in einigen Jahr(zehnt)en. Dann wenn wir uns ab der jetzigen Zeit köstlich amüsieren aufgrund der vielen einzelnen Geräten die nicht mit einander kommunizieren konnten.

Disclaimer

Ja ich wurde von digitalSTROM zum Presseevent eingeladen. Ja es gab etwas zu Essen und zu trinken und JA ich habe meine Meinung im Blogbeitrag kundgetan.

Bilder digitalSTROM

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