Trinken ist nicht zu vergessen

Bild via Mark_K_ / Flickr

Seit Jahren ist es mir wieder einmal so übel gegangen, dass ich gestern Morgen einen Arzt zur Diagnose aufsuchen musste. Denn die Bauchkrämpfe und den flüssigen Ausfluss machten mir dann am Tag zwei doch langsam Sorge.

Dummerweise habe ich bereits am Sonntag einen blöden Fehler begangen. Möglichst nichts zu Trinken. Irgendwie war das dann am Montag bereits in den vom Arzt untersuchten Blutwerten ersichtlich.
Zudem hätte mir am Sonntag – spätestens am Abend – auffallen müssen, dass mein Körper mehr Insulin braucht. Doch das ist mir erst am Montagmorgen in die Augen gesprungen. Denn erst die doppelte Korrektur brachte eine Senkung des Blutzuckers am Morgen mit sich. Noch besser wurde es ab dem Mittag als ich wieder Flüssigkeit, sehr viel Flüssigkeit sogar, zu mir nahm.

Bekanntlich ist ein „plötzlicher“ Mehrverbrauch an Insulin bereits ein Anzeichen dafür das mit dem Körper etwas nicht stimmt. Dieser sich gegen etwas wehrt. Bei mir könnte das zum Beispiel an der vermuteten leicht erhöhten Körpertemperatur liegen, den Bauchkrämpfen verursacht durch Bakterien im Magen-Darm-Trakt oder durch das zu wenige Trinken. Möglicherweise sogar noch verstärkt durch die Kombination. Auffällig war jedoch, dass kurz nach dem zuführen von viel Flüssigkeit auch die Mehrmenge an Insulin zurückging.

Daraus schliesse ich mal, dass ein erhöhter Insulinbedarf unter anderem mit viel Flüssigkeitaufnahme (bei mir zur Zeit etwa 0.5l pro Stunde) reduziert werden kann. Ausprobieren geht über studieren.

Und weil ich gerade vom vielen Trinken spreche: Süssgetränke und Alkohol meine ich damit nicht. Hahnenburger und Tee sind die bessere Alternative.

PS: die genaue Diagnose, resp. was den für die Magenkrämpfe sorgt ist noch ausstehend.

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