Revelstoke

Freitag

Nach Ankunft am Nachmittag in Revelstoke (450m über Meer) und dem Zimmerbezug habe ich mich mal im Tourismusbüro schlau gemacht. Dabei konnte ich auch gleich für Montag das Schlittenhundefahren buchen :)

Weil genügend Zeit vorhanden war habe ich noch das Eisenbahnmuseum besucht. Immerhin liegt Revelstoke an der Hauptverkehrsachse für Bahn und Strasse zwischen Ost- und West-Kanada.
Spannende Einsichten.

Sicht von der Mikado-Dampflokomotive P2-k Nr. 5468, im Dienst bis 1954 mit Ölbrenner.

Im oberen Teil ist die Revelstoker-Diensttafel zu sehen welche bis 1995 aktiv genutzt wurde. Im unteren Teil ist ein Plakat zur aktuellen Sonderausstellung zu sehen.

 

Samstag und Sonntag

Am Samstag war dann Skifahren im Revelstoke Mountain Resort (Talstation 512m über Meer, Bergstation 2’225m über Meer) angesagt. Geworben wird mit der längsten Vertikale von 1’713m und auch gehalten :D Die einfachsten Piste waren Wege die immer den Berg traversierten, resp. die Anfängerflächen. Alles andere war im perfekten Winkel zum fahren. Mittlere und schwere Pisten – zum Teil präpariert waren Butterweich und die unpräparierten waren pulvrig :)

Irgendwie war am Samstag langes anstehen aufgrund vieler WintersportlerInnen. Am Sonntag dann bin ich mit einem Schweizer, welchen ich an der Schule in Galgary kennengelernt hatte, auf die Pisten. Dafür extra früher aufgestanden um das lange Anstehen an der Talstation zu umgehen was dann gar nicht stattgefunden hat weil es viel weniger Leute hatte.

Sicht von der Bergstation der Gondelbahn ins Tal.

Sicht von etwas oberhalb auf die Mittelstation der Gondelbahn und ins Tal nach Revelstoke.

amazing view! #tw

Ein von Andreas Kläui (@klaeui) gepostetes Foto am

 

Montag

Am Morgen war dann endlich das lang ersehnte Hundeschlittenfahren angesagt. Ich habe es geahnt, dass es grossartig wird und es hat sich mehr als bewahrheitet!
Einerseits ganz tolle Renn-Musherin und Besitzer-Musher und ihre Hunden die keine Menschenscheu zeigten. So durften wir drei Gäste nach einer theoretischen Instruktion auch gleich den Hunden die Zuggeschirre anziehen und bereits da spürten man die Freude der Schlittenhunde.

Anderseits durften wir auf der Fahrt selber im Schlitten sitzen, was zum Filmen und Fotografieren von Vorteil war und wir durften auch zusammen mit dem Musher hinten auf dem Schlitten stehen um diesen mithelfen zu lenken. Grossartig!
Lässt man die Bremse am Schlitten los, starten die Hunde durch und zwar richtig zügig. Würde man sich am Schlitten nicht festhalten oder nicht darin sitzen man würde im hohen Bogen wegfliegen.

Da es heute doch eher warm – um die 0°C – war für die Schlittenhunde war die Tour etwas kürzer und die Stopps zur Abkühlung der Zugmaschinen etwas häufiger.

Bereits beim Anschirren der Hunde an den Schlitten wurde rumgesprungen und rumgezerrt.

Die Schlittenhunde ziehen liebend gerne bevor der Mensch dazu bereit ist.

Für die Fotosession als (Gast-)Musher wurde der Schlitten dann aber doch gestoppt und verankert ;)

Nach der Rückkehr zum Touranfang gehörte das Abschirren der Schlittenhunde auch zur Aufgabe. Wie viel ruhiger die Tiere doch dabei waren als beim Anschirren ihrer Zuggeschirre und sogar von sich aus die Pfoten anhoben um das Zuggeschirr wegzunehmen. Als Dankeschön gab es dann Fleischsuppe für die Schlittenhunde und heisse Schokolade für uns.

Ich habe am Abend auch bereits gegoogelt wo man in der Schweiz, resp. Süddeutschland denn überall mit Schlittenhunde rumspielen kann :D Mal schauen was daraus wird.

 

und jetzt?

Leider ist das Abenteuer Kanada für das Jahr 2016 fast um. Nur noch die Autofahrt von Revelstoke über mehrere Pässe und 425km zum Flughafen Calgary, resp. Total ca. 7’900km Luftlinie bis nach Hause.

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