Von Fernie nach Nelson (325km)

Am Dienstagmorgen bin ich in Fernie losgefahren. Mit dem Tipp vom Kanadier, welcher mir auf dem Sessellift gesagt hat, ich solle doch via Crawford Bay fahren. Irgendwann nach 325km, 4 Stunden 23 Minuten Fahrzeit, wunderschönen Landschaftenbilder und einer Fährfahrt später bin ich in Nelson angekommen.
Unterwegs hatte ich Sonne, Wolken, leichter Schneefall, trockene Strassen, nasse Strassen, mit Schneematsch bedeckte Strassen, entgegenfliegende Kieselsteine durch entgegenkommende Lastwagen… so wird es nie langweilig :)

Fotos vom Auto heraus

Fotos aus fahrenden Fahrzeugen sollte man nicht machen. Lieber das Knipsen dem Beifahrer überlassen.

Aber der Reihe nach. Von Fernie bin ich nordwestlich retour bis nach Cranbrook und von dort aus südwestlich nach Creston. Zwischendurch kamen mir zwar Zweifel ob ich die amerikanische Grenze nicht längst schon passiert habe so viel wie der Jeep im Armaturenbrett die Fahrtrichtung als Süden angab. Doch ich habe mich weder verfahren noch habe ich was verpasst unterwegs.

Schnee? Fehlanzeige auf Route #93/95

zugefrorener See oder Fluss an Route #93/95

und immer die Berge voraus

Von Cranbrook her in Creston einfahrend mit Reben und viel Sonne.

Nach Creston fängt der Kootenay Lake (Titelbild) an. Zu Beginn war die Strasse trocken, links und rechts der Strasse sah es ein bisschen wie im Tessin oder Norditalien aus. Je weiter es nach Norden ging, desto mehr weiss war wieder neben der Strasse zu finden. 60 Kilometer bin ich auf einer sich mehrheitlich dem See entlangschlängelter Strasse gefahren. Ich konnte mir sogar vorstellen im Sommer hier mit dem Motorrad vorbeizufahren. Wunderbar. Bis nach einer nicht einsehbaren Rechtskurven Schneematsch auf der Strasse lag. Halleluja holt das einem in die Realität zurück  :-?

Kuskanook Harbour mit Sicht auf den Kootenay Lake an der Route #3

Route #3 immer am Kootenay Lake entlang mit Sicht auf die Berge am gegenüberliegenden Ufer.

Weil die Fähre die Route #3 verbindet und diese eine Bundesstrasse ist, kostet die Fährfahrt nichts. Gemütlich zurücklehnen und geniessen :)

Andere wären mit dem Geländewagen über den See gefahren. Die Fähre hat mir diese Arbeit abgenommen.

Nach der Fährüberfahrt hatte ich noch ca. 34 Kilometer zurückzulegen bis ich in Nelson ankam. Cooles Hotel am See – Prestige Lakeside Resort – mit See- und Flughafen vor dem Haus. :D

Was mir bei Ankunft in Nelson nicht bewusst war, mir auch niemand mitgeteilt hat und ich keinen Hinweis an der Strasse fand, dass ich eine Zeitzone gewechselt habe. Als Schweizer wechselt man nach vier Stunden Autofahrt eher die Landesgrenze und nicht die Zeitzonengrenze. So bin ich dann am Mittwoch eben viel zu früh aufgestanden… Das ist dann aber eine andere Geschichte welche im nächsten Beitrag folgt.

 

Fotos vom Auto heraus

Ja ich bin Multitaskingfähig. Vor allem wenn die Kompaktkamera blindlings bedient werden kann.

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