Roche Diabetes #social Mediendialog 2016

Anfangs März hat Roche nach Schloss Hohenkammer (in der Nähe von München) zum Diabetes #social Mediendialog 2016 eingeladen. Nach einem kurzen Flug ab Basel mit Alpensicht und einer Taxifahrt vom Flughafen München nach Hohenkammer stand dem Hotelzimmerbezug und dem Hallo-sagen der anderen DiabetesbloggerInnen nichts im Weg :)

 

#meinbuntesleben

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es auch gleich los mit einem kurzen Einblick, Ausblick und Rückblick auf #meinbuntesleben. Roche hat aus dieser vor einem Jahr gestarteten Aktion nun eine Community aufgebaut und bietet auf der Onlineplattform interessante Artikel rund um Diabetes; zu Sport, Ernährung, Familien, Freunde, über Messeinheiten, etc. Wer gerne selber schreibt hat auch die Möglichkeit einen eigenen Beitrag einzureichen welcher dann veröffentlicht wird.

 

Videoworkshop

Hier zeigte uns Jens Burde von der plain GmbH was es heisst mit

Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.Unbekannt

das beste herauszuholen. Heute ist ja das Smartphone immer und überall mit dabei und Jens Burde zeigte uns wie man mit den richtigen Apps (iPhone bezogen), den richtigen Bildkomposition und Aufnahmewinkel, wie es mit einem guten Ton klappt und und und… mit geringem Aufwand gute Kurzvideos erstellen kann. Immer gleich mit Beispielen welche er direkt via Beamer an die Wand streamte.
Das gelernte mussten durften wir auch gleich ausprobieren. In kleinen Gruppen machten wir jeweils Filme. Das Resultat meiner Gruppe sieht so aus:


(Mit tatkräftiger Unterstützung von Mandy, Kathy, Manuela, Julia und Matthias)

 

Abendveranstaltung

Vor dem Abendessen durften wir noch spielen. Die zig farbigen Roboter-Bälle (ich glaube das waren Sphero) welche durch, über und sich vorbei an Hindernissen rollten waren nicht ganz so einfach zu steuern. Dazwischen zeigten sich auch mal herumrollende BB-8 und herumspringende Parrot Jumping Sumo. Höhepunkt war aber definitiv den selbstgestalteten Hindernisparcours als Massenstart mit herumrollenden Sphero’s – wobei das sich als viel schwieriger herausstellte als es aussah…

Nach dem Abendessen bewiesen wir, dass mit Diabetes auch die Nacht zum Tag gemacht werden kann und es gab gute Gespräche, viel Gelächter und ein paar tropfen Alohol :D

 

implantierbares CGM

Der Tag danach startete mit einer kalten (weil technische Probleme mit dem Warmwasser bestanden) Dusche und nach dem Frühstück bekamen wir das Eversense CGM-System von Senseonics vorgestellt. Nebst Folien mit der Funktionsweise, dem Aufbau des CGM-Systems, dem How to für den Implantierprozess und der Langzeitstudienresultate war auch ein Patient mit implantiertem Eversense CGM vor Ort welcher die fast nicht sichtbare Narbe zeigte und uns auch berichten konnte was für Vor- und Nachteile das neuartige System hat. Richtig spannend wurde es aber als der implantierbare Sensor, der Transmitter und die App verteilt wurde um mal alles einmal in die Hände nehmen zu können und z.B. die Pflaster auszuprobieren oder auch in der App herum zu schmökern.

Die Funktionsweise ist ziemlich simpel. Der Sensor ist zur Zeit für 90 Tage ausgelegt (an einer längerer Tragedauer wird aber bereits gearbeitet). Ohne den auf der Hautoberfläche angebrachten Smart Transmitter kann der Sensor aber rein gar nichts. Der Smart Transmitter belebt den Sensor via NFC und dieser liest dann den Glukosewert aus und sendet diesen zurück an den Smart Transmitter. Den erhaltenen Wert sendet der Smart Transmitter via Bluetooth an die Smartphone-App wo dann der Wert und der Verlauf angezeigt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich alle paar Minuten.

Über die Vor- und Nachteile muss sich jeder selber im klaren sein. Denn die Implantation des Sensor muss vom Arzt durchgeführt werden. Die Blutzuckerwerte sind und werden auf dem Smartphone angezeigt und gespeichert. Der Transmitter muss einmal täglich geladen werden und ist (noch) nicht wasserdicht. Aber der Gedanke an 90 Tage keine Blutzuckermessung am Finger vornehmen zu müssen ist auch nicht zu verachten!

Würdest du dir einen Sensor implantieren wenn du damit die zig Fingerpikse pro Tag umgehen könntest? – Ich? JA!

 

HINWEIS IN EIGENER SACHE:

Roche hat mich zum Diabetes #social Mediendialog 2016 nach Schloss Hohenkammer eingeladen. Das hält mich aber nicht davon ab meine Meinung im Beitrag offen zu schreiben.

Ein Kommentar bei “Roche Diabetes #social Mediendialog 2016
  1. Ich würde es sofort machen. Denn ich lebe in einer Einrichtung, wo ich eben nicht am Tisch spritzen und messen soll( ja, diese Einstellung seitens der Einrichtung nervt mich). Will ja eine sehr gute Einstellung haben. So, und wenn ich dadurch das in Verbindung mit einer Pumpe könnte, dann wär ich sofort dafür, denn so gehe ich keine Risiken ein. Nur weil man vorm Essen spritzen muss, und dann 15-20 min warten muss ( Hallo Hypogefahr!) wäre ich überglücklich, wenn das so geht. Ja, ich weiss, die Einrichtung in der ich lebe ( wegen einer spinalen SMA), ist leider manchmal etwas seltsam. Daraus resultieren dann so komische Ansichten wie oben erklärt.. Hey, wir leben 2016, blutig messen bedeutet kein Schlachtfeld und keine Blutlache . Wir leben ja nicht im Mittelalter ;) 90 Tage ist schon viel. Aber wenn ich damit 90 Tage nicht pieken muss, dann könnte ich viel schneller sehen, wohin mein Blutzucker geht. Und wenn ich Glück habe : 2017 vielleicht Pumpe, und dann endlich auch am Tisch : nur noch Bolus abgeben und via CGM sehen, wie die Werte sind. Da wäre dann ein Problem. Ich sag nur : Hallo Minimed 640G mit CGM – tschüss Pen und idiotische Einstellungen !

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