Blogparade: Ohne Apotheke*r fehlt Mir was

Eine Apothekerin ruft zur Blogparade auf: Pharmama wünscht sich die eindrücklichste Erfahrung, die man selber in einer Apotheke erlebt hat. Dann wollen wir mal!

 

Vorgeschichte

Seit Sommer 2005 bin ich mit meinem überaus treuen Begleiter Diabetes Typ 1 liiert. Damit bin ich ein guter Kunde – für jede Apotheke. Denn die bessere Hälfte hat einen schier unstillbaren Durst nach Insulin und möchte zudem am aller liebsten sehr engmaschige Blutzuckerkontrollen.

 

Hauptgeschichte

In meinen Augen die beste Hilfe hatte ich 2009 und 2010 als ich schmerzbedingt von Arzt zu Arzt zottelte und ein jeder mir ein neues Medikament verordnete welches seiner Meinung nach die Schmerzlinderung herbeiführen sollte. Ich hatte es mir immer so eingerichtet, dass ich mit jedem neuen Rezept zu „meiner Apotheke“ fuhr um es einzulösen. Bereits bei der Abgabe bat ich darum schnell nach zu kontrollieren ob es bekannte Korrelationen (Wechselbeziehungen) zu Insulin gibt, resp. es einen Einfluss auf Diabetes Typ 1 hat. Zeitweise war ich da täglich in der Apotheke. z.B. am Montag Rezept A von Arzt A abzugeben, am Dienstag dann um das bestellte Medikament von Rezept A abzuholen,  am Mittwoch dann um Rezept B von Arzt B abzugeben und am Donnerstag dann um das bestellte Medikament von Rezept B abzuholen :-/ Am Freitag war ich dann auf der Apotheke weil ich die vier Tage vorher vor lauter Schmerzen und volldröhnenden Medikamenten vergessen hatte neues Insulin oder Blutzuckerteststreifen, etc. einzukaufen. Die Damen und Herren auf der Apotheke hatten immer den Überblick über meine Medikamentenliste und halfen auch mal mit möglichen Ideen welche ich wieder zu einem Arzt tragen konnte – DANKE!!!

Wer sich für die ganze Schmerzgeschichte interessiert, kann diese hier nachlesen. Natürlich gibt es auch eine Zusammenfassung meiner DrogenMedikamentenliste.

 

Schlusswort

Während dreieinhalb Jahren war ich in einer meiner Stadtwohnung näher gelegenen Apotheke einkaufen bevor ich wieder in „meine Apotheke“ ging. Das aller beste war dann, dass ich in „meiner Apotheke immer noch mit Namen begrüsst wurde. Das ist wie nach Hause kommen :)

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2 Kommentare bei “Blogparade: Ohne Apotheke*r fehlt Mir was
  1. Schön, dass Du da Apotheke(n) gefunden hast, die sich gut um Dich kümmern. Dass sie nach den 3 Jahren Deinen Namen noch wussten spricht auch dafür, dass sie sich sehr mit deinen Problemen auseinandergesetzt haben. Danke für Deinen Beitrag zur Blogparade!

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