MedAngel One

Bereits ist es wieder eine halbe Ewigkeit her, dass ich für drei Wochen in Namibia war. Bereits vor dem definitiven Buchen der Reise war für mich klar, dass ich für das mitgeführte Insulin eine Transportlösung brauchte.
Bereits beim Buchen haben wie eine Kühlbox geordert. Es gab dann eine klassische Kühlbox und im Einkaufsladen habe ich diese noch um ein Kühlelement erweitert. Mit dem Temperatursensor MedAngel One beim Insulin konnte ich via Bluetooth Mitverfolgen, resp. Überprüfen ob das Insulin nicht zu heiss bekommen hat – was bei 30°C spätestens um 10:00 Uhr relativ wichtig ist.

Links die Übersicht der hinzugefügten Insuline und den Status vom Temperatursensor. Rechts die Temperaturübersicht im Tagesverlauf.

Erstaunlicherweise hat das Insulin auf der Pickup-Ladefläche unter dem isolierten Hardtop nie eine kritische hohe Temperatur erreicht. Jedoch kam ich ins schwitzen als der Gepäckträger seinen Golfcaddy in der prallen Sonne abstellt und uns zum Checkin an die Rezeption führte. In den paar Minuten ist die Temperatur auf 30°C angestiegen. Kaum im Bungalow habe ich das Insulin in den warmen Kühlschrank gelegt und diesen auf Stufe 7 hochgestellt. Doch irgendwie wollte mir der MedAngel One keine Temperatursenkung anzeigen. Die Kontrolle vom Kühlschrank hat dann ergeben, mit Strom aus der Steckdose wäre dem nicht angeschlossenen Kühlschrank geholfen :/ Nachdem die Energie vorhanden und das kühlen des Insulin wieder funktioniert war ich erleichtert.

Links der Moment wenn das Insulin in den kritischen Temperaturbereich kommt und rechts wenn es Zuhause im Bierkühlschrank liegt.

 

Zuhause liegt der MedAngel One zusammen mit dem Insulin im Bierkühlschrank. Denn dank dem Medangel One habe ich herausgefunden, dass der eingebaute Küchenkühlschrank Temperaturschwankungen zwischen -2°C und +7°C hat. Mein Bierkühlschrank ist dagegen relativ konstant – was jetzt nicht nur dem Bier sondern auch dem Insulin zu gute kommt. Die einzigen Schwankungen dort sind, wenn ich zu lange überlege auf welches Bier ich den Lust habe ;)

Der nur LxBxH 42x26x8.5mm grosse Temperatursensor misst von -25°C bis +60°C und ist ausgelegt, dass er keine Feuchtigkeit aufnimmt im Kühlschrank, Kühlbox oder unterwegs. Die Datenübertragung zur iPhone-App oder Android-App läuft mit Bluetooth. Die Knopfbatterie im MedAngel One kann bis zu neun Monaten halten.

In der App sind alle zur Zeit in Europa und Amerika zugelassenen Insuline enthalten. So hat man automatisch den optimalen Temperaturbereich für Transport und Lagerung der jeweiligen in Gebrauch befindlichen Insuline angezeigt. Die App selber zeigt an oder kann auch Alarme abgeben wenn die Temperatur zu tief oder zu hoch ist. Sinnvoll auf Reisen, im eigenen Kühlschrank oder im Alltag, z.B. in der gleichen Taschen wie die Insulinpumpe oder der Insulinpen.

 

Fazit

Für die Namibia-Reise hätte ich auf alle Fälle einen Thermometer zugetan. Evtl. ein klassischer Thermometer mit Speicherung der Tiefst- und Höchstwerte. Doch mit dem MedAngel One war das ganze um länger einfacher und ich konnte Sichergehen, dass ich nicht eine Apotheke aufsuchen musste – resp. mir neues intaktes Insulin per Flugzeug aus der Hauptstadt per Luftpost zugestellt werden musste. Super Sache und allen Reisenden sollten die paar wenige Gramm Mehrgewicht nichts ausmachen. Sehr zu empfehlen!

 

HINWEIS IN EIGENER SACHE:

MedAngel hat mir den Temperatursensor MedAngel One kostenlos zur Verfügung gestellt. Das hält mich aber nicht davon ab meine Meinung im Beitrag offen zu schreiben.

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