Dachzelten in Korsika

Ich habe mir anfangs Jahr eine Pick-up gekauft und diesen soweit aufgerüstet mit Zubehör, dass er Ferientauglich ist. Dazu gehört auch ein Dachzelt um unterwegs zu schlafen. Und darum gibt es jetzt eine neue Kategorie hier im Blog :-D Bereits im Sommer sind meine Freundin und ich so einige Tage in der Schweiz zum Probe-Dachzelten gewesen.

Erster eigener Probe-Aufbau noch in der Schweiz.

Im September sind wir dann für 10 Tage auf Korsika in die Ferien. Einzige Reservationen waren die Hin- und Rückfahrt der Autofähre ab und nach Livorno und für die ersten zwei Nächte einem Erholungsort bei Freunden. Den Rest haben wir eigentlich erst dort geplant und sind alle Zeltplätze auch ohne Reservation angefahren und haben überall Platz gefunden.

Natürlich haben wir uns auch an einen der schönsten Strände Korsika gewagt. Mit einem Offroad-Fahrzeug etwas einfacher, denn der Weg zum Strand Plage de Saleccia ist eine holprige Angelegenheit. Übernachtet haben wir auf dem nahe gelegenen Campingplatz U Paradisu. Ja, wir waren die langsamsten auf der Strecke, doch mein neues Auto und die noch geringe Offroad-Erfahrung haben uns vorsichter Fahren lassen als die Einheimien Offroad-Taxis.


Auch zwei andere schöne Strände besuchten wir. Doch für mich gehören auch Städte zu besichtigen zu Ferien. Nur die Parkplatzsuche mit einem 2.4m hohen und über 5m langen Fahrzeug war nicht immer ganz so einfach und hin und wieder war es eher eine Stadtrundfahrt – auf der einen Seite rein und auf der anderen Seite wieder raus und das ohne Halt. Die beiden Städte Calvi und Bonifacio haben wir dank einem guten Aussenparkplatz auch zu Fuss entdecken können.


Nebst Stränden, Städten, Strassenkilometern und Aussichtspukten haben wir uns auch den Schildkrötenpark A Cupulatta angeschaut. Dort leben über 170 verschiedene Schildkrötenarten. A Cupulatta ist Europas grösster Schildkrötenpark. Hier werden die Tiere gezüchtet und an mit ihnen geforscht. Tolle Tiere und interessante Führung.

Doch leider hatten wir nicht die ganze Zeit über nur Sonnenschein. Mehrere Regenschauer hatten wir bei geschlossenem und geöffnetem Zelt. Nie aber während dem Auf- und Abbau. Trotzdem haben wir uns für die letzten zwei Tage entschieden die Zeltblache als Regendach am Fahrzeug zu befestigen um einen trockenen Ess- und Gesellschaftsspieltisch zu haben. Nach dem Aufbau war eigentlich klar, dass eine Markise her muss ;)

Bereits für die Korsika-Ferien eingebaut habe ich ein Tablar im Dachhimmel der Ladefläche. Perfekt z.B. für die mobile Küche, den Tisch und die Zeltstangen:

Jetzt in den Wintermonaten möchte ich gerne eine Ladeflächeschublade einbauen um die Küchenutensilien und den Kühlschrank ausziehen zu können. Das gibt ein paar Beulen weniger am Kopf beim hineinsehen in die Kisten :-p
Damit wäre das Fahrzeug dann auch gut vorbereitet um im Frühling in die neue Dachzelt-Saision zu starten und neue Regionen zu entdecken.

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