Das Jahr 2018 – in Diabetes-Zahlen

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Wie bereits das Jahr 2017 kann ich dank dem regelmässig geführten Diabetes-Tagebuch mit der mySugr-App auch das Jahr 2018 in Zahlen zusammen fassen. So habe ich:

  • 2670 Datensätze erfasst (Vorjahr: 2513). Ein Datensatz besteht bei mir zum Beispiel aus Blutzuckermessung, Bolusabgaben, Kohlenhydratenangaben oder Aktivität, Sensorwechsel, Katheterwechsel, etc. oder aber ein Datensatz beinhaltet mehrere Komponenten gleichzeitig. Im Schnitt sind das 7.3 Eintragungen (Vorjahr: 6.8) pro Tag.
  • 1229 Blutzuckermessungen (Vorjahr: 1140) mit mindestens gleicher Stückzahl an Fingerpiksen vorgenommen. Das trotz kontinuierlichem Blutzuckermesssystem welches im vergangenen Jahr mal besser mal schlechter aufgezeichnet hat. Im Tagesschnitt habe 3.36 Blutzuckermessungen (Vorjahr: 3.12) vorgenommen. Drei ist auch gleich die Anzahl die ich mir vorgenommen haben täglich blutig zu messen um das kontinuierliche Blutzuckermesssystem optimal zu kalibrieren.
  • 2193 Bolusabgaben (Vorjahr: 2134) mit einer Gesamtmenge von 13922 Einheiten (Vorjahr: 15’389) Bolusinsulin abgegeben. Pro Bolus ergibt das 6.34 Insulineinheiten (Vorjahr: 7.21) oder dann pro Tag 38.14 Einheiten Bolusinsulin. Die reduzierte Bolusabgabe kommt daher, dass ich einerseits das Frühstück umgestellt habe und anderseits auch die Basalrate erhöht habe und dadurch weniger Bolusinsulin benötige.
  • 552 Kohlenhydrateintragungen (Vorjahr: 544) mit einer Summe von 29151 Gramm (Vorjahr: 28’374) und 722 Mahlzeitenbeschreibungen (Vorjahr: 628) erfasst. Da ist wie bereits letztes Jahr immer noch Potential nach oben.
  • 38 sportliche Aktivitäten (Vorjahr: 23) mit einem Mittelwert von 40 Minuten (Vorjahr 57) im ganzen Jahr erfasst. Ich habe also etwas mehr aktivitäten erfasst, dafür im Schnitt kürzere… Ich denke da ist noch einiges an Potential nach oben ;)
  • 10.59mmol/l (ca. 191mg/dl) als Durchschnitt aller blutig gemessenen Blutzuckerwerte. Etwas reduziert gegenüber im Vorjahr 11.578mmol/l (ca. 209mg/dl). Meiner Meinung nach aber noch immer etwas zu hoch.

Diabetesmanagement eben! Es ist halt doch nicht nur einfach den Blutzucker messen und dann Insulin oder Kohlenhydrate zu mir nehmen. Ein Reagieren alleine reicht selten. Es braucht ein vorausschauendes Handeln, ein immer andauerndes Mitdenken und Mitrechnen. Gleichzeitig will ich nicht nur für meinen Diabetes Leben…
Unerklärlich hohe Blutzuckerwerte, Berg- und Talfahrten oder gar keine Reaktion auf das gespritzte Insulin gehören genauso dazu wie nicht zu erklärende perfekte Werte über den ganzen Tag.

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