Das Jahr 2019 – in Diabetes-Zahlen

 

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Wie bereits das Jahr 2017 und 2018 kann ich dank dem regelmässig geführten Diabetes-Tagebuch mit der mySugr-App auch das Jahr 2019 in Zahlen zusammen fassen. So habe ich:

  • 2544 Datensätze erfasst (im 2018: 2670 // im 2017: 2513). Ein Datensatz besteht bei mir zum Beispiel aus Blutzuckermessung, Bolusabgaben, Kohlenhydratenangaben oder Aktivität, Sensorwechsel, Katheterwechsel, etc. oder aber ein Datensatz beinhaltet mehrere Komponenten gleichzeitig. Im Schnitt sind das 6.9 Eintragungen (im 2018: 7.3 // im 2017: 6.8) pro Tag.
  • 1009 Blutzuckermessungen (im 2018: 1229 // im 2017: 1140) mit mindestens gleicher Stückzahl an Fingerpiksen vorgenommen. Im Tagesschnitt habe ich 2.76 Blutzuckermessungen (m 2018: 3.36 // im 2017: 3.12) vorgenommen. Drei wäre die Anzahl die ich mir vorgenommen haben täglich blutig zu messen – vor jeder Hauptmahlzeit. Jedoch habe ich mit dem Eversense XL zusammen des öfteren mal die blutigen Mesungen vor der Mittagsmahlzeit ausgelassen und jeweils nur zum Frühstück und Abendessen gemessen und gleichzeitig den Eversense XL kalibriert.
  • 2012 Bolusabgaben (im 2018: 2193 // im 2017: 2134) mit einer Gesamtmenge von 13’054 Einheiten (im 2018: 13’922 // im 2017: 15’389) Bolusinsulin abgegeben. Pro Bolus ergibt das 6.48 Insulineinheiten (im 2018: 6.34 // im 2017: 7.21) oder dann pro Tag 35.76 Einheiten Bolusinsulin.
  • 520 Kohlenhydrateintragungen (im 2018: 552 // im 2017: 544) mit einer Summe von 27’967 Gramm (im 2018: 29’151 // im 2017: 28’374) und 719 Mahlzeitenbeschreibungen (im 2018: 722 / im 2017: 628) erfasst. Da ist wie bereits in den Vorjahren viel Potential nach oben.
  • 18 sportliche Aktivitäten (im 2018: 38 // im 2017: 23) mit einem Mittelwert von 33 Minuten (im 2018: 40min // im 2017: 57min) im ganzen Jahr erfasst. Das 2019 war definitiv kein sportliches Jahr. Liegt zum Teil auch daran, dass ich von August bis Dezember Schmerzen unter Belastung im Fussgelenk hatte.
  • 9.98mmol/l (ca. 180mg/dl) als Durchschnitt aller blutig gemessenen Blutzuckerwerte. Wiederum etwas tiefer als im Jahr davor, jedoch immer noch etwas zu hoch.
    Im 2018: 10.59mmol/l (ca. 191mg/dl)
    Im 2017: 11.578mmol/l (ca. 209mg/dl)

Diabetesmanagement eben! Auch immer noch im Jahr 2019.
Es ist halt doch nicht nur einfach den Blutzucker messen und dann Insulin oder Kohlenhydrate zu mir nehmen. Ein Reagieren alleine reicht selten. Es braucht ein vorausschauendes Handeln, ein immer andauerndes Mitdenken und Mitrechnen. Gleichzeitig will ich nicht nur für meinen Diabetes Leben…
Unerklärlich hohe Blutzuckerwerte, Berg- und Talfahrten oder gar keine Reaktion auf das gespritzte Insulin gehören genauso dazu wie nicht zu erklärende perfekte Werte über den ganzen Tag.

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